Patrick Temme

Patrick_Temme

Was genau hast du in Äthiopien gemacht? Womit hast du geholfen?

Meine Hauptaufgabe innerhalb des Teams um Neven, war die Fotografische Dokumentation der bereits bestehenden und der neuen Projekte in der Tigray Region.
Neben meiner eigentlichen Arbeit als Fotograf für Unternehmensdarstellung, freue mich riesig wenn mir die Chance geboten wird, mit meinen Mitteln etwas zum Allgemeinwohl beitragen zu können.

Was war deine Motivation, deinen Urlaub dafür zu nutzen?

18 Tage in Deutschland alles stehen und liegen zu lassen, war für mich aus diesem Grund nicht besonders schwer. Ich wusste das ich nach dieser Reise mit hoher Wahrscheinlichkeit um unzählige Erfahrungen und Momente reicher sein würde. Der Kontakt zu dieser komplett anderen Kultur, Mentalität und Lebenseinstellung in Äthiopien hat das mehr als nur positiv bestätigt.

Was war dein schönster Moment in Äthiopien?

Einen “schönsten” Moment aus all dem Erlebten heraus zu filtern, ist extrem schwer. Dieses Land und vor allem die Menschen die wir kennenlernen durften, haben jeden einzelnen Tag zu etwas besonderem gemacht. Wenn ich verallgemeinern dürfte, würde ich sagen das der “schönste” Moment in der Erkenntnis lag, das die Menschen in Äthiopien zuerst an das Allgemeinwohl ihrer Mitmenschen denken. In einem Interview haben wir einen Jungen nach seiner Motivation gefragt, aus welchem Grund er unbedingt Arzt werden wolle. Er gab uns die Antwort, das er einen Beruf ergreifen möchte, der seiner Familie und seinem Dorf am meisten helfen würde. Die Selbstverständlichkeit dieser Antwort hat mich persönlich sehr beeindruckt. Innerhalb der 18 Tage unserer Tour gab es auf diese Frage nicht einmal eine andere Antwort! Das Bewusstsein der Bevölkerung um die Situation des Landes und wie man sie verändern kann, sucht meiner Meinung nach seines gleichen in der Welt.

Was erhoffst du dir zukünftig für die Menschen in Äthiopien?

Ich wünsche mir für Äthiopien, dass irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft der Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen für jung und alt keine Problematik mehr darstellt.
Dieser Zugang ist der existenzielle Grundbaustein für ein gesundes Leben. Er bildet das Fundament für eine erfolgreiche Bildung und die damit einhergehende Entwicklung.