Lukas Isbrandt

Was war dein schönster Moment in Äthiopien?

Ich hatte viele besondere Momente in Äthiopien. Besonders hängen geblieben sind die unzähligen Bekanntschaften mit den Schülern und Lehrern an den Schulen. Ich finde es bewundernswert, wie sehr sich jeder einzelne Lehrer aufopfert, um die Kinder unterrichten zu können. Sie wohnen auf engsten Raum direkt an den Schulen und nutzen den kleinsten Raum zum Schlafen, um in den großen Räumen die Kinder unterrichten zu können. Als Wunsch für die Zukunft äußerten die Lehrer nie etwas für sich selbst sondern hofften nur, dass der Schülerzuwachs durch den Brunnen- und Toilettenbau weiter anhält und die Schüler nach erfolgreichem Schulabschluss einen Beruf erlernen, der ihren Mitmenschen hilft.

Was war deine Motivation, deinen Urlaub dafür zu nutzen?

Da ich bereits als Spender die Stiftung unterstütze, wollte ich die Gelegenheit nutzen, mich vor Ort von den Projekten zu überzeugen und auch neben einer Geldspende etwas Sinnvolles zu leisten.

Was genau hast du in Äthiopien gemacht? Womit hast du geholfen?

Ich habe mich spontan dem Team bei der Reise angeschlossen um Neven organisatorisch unter die Arme zu greifen. Ich habe Interviews vorbereitet, geführt und die Ist-Zustände der Projekte aus dem letzten Jahr dokumentiert.

Was erhoffst du dir zukünftig für die Menschen in Äthiopien?

Ich wünsche mir, dass die Menschen in Äthiopien die Hilfe zur Selbsthilfe auch zukünftig so toll annehmen, wie sie es jetzt tun – man erkennt bereits an den stetig stark wachsenden Schülerzahlen, dass seit der Projektumsetzung ein Umdenken stattfindet. Die Eltern der Schüler schicken ihre Kinder wieder gern zu Schule, weil sie sich sicher sein können, dass ihre Kinder dort Zugang zu sauberen Wasser haben und eine Toilette benutzen können, die ihre Privatsphäre schützt.