Schüler der Marie-Reinders-Realschule in Dortmund spenden 700 €

Die großen Flüchtlingsbewegungen, insbesondere die Anknüpfte am Dortmunder Hauptbahnhof im Herbst letzten Jahres, beschäftigten die Schülerinnen und Schüler der 7a der Marie-Reinders-Realschule sehr. Im Politikunterricht nahm Lehrerin Christiane Main das Thema auf, Fluchtursachen und –gründe wurden erarbeitet, die Wege nach Deutschland verfolgt und das Prozedere rund um das Asylverfahren beleuchtet.

Schnell kam bei den Schülerinnen und Schülern die Frage auf: Wie können wir helfen, was können wir als Klasse tun?

Durch den persönlichen Kontakt zur „Spielstube“ in der Erstaufnahmestelle in Unna-Massen, hatten Lehrerin und SchülerInnen die Möglichkeit, Spielzeug, Kuscheltiere aber auch Schulbedarf zu spenden.

Klassensprecherin Lisa brachte dann aber die Überlegung ins Spiel, ob die Klasse nicht auch denjenigen etwas Gutes zukommen lassen kann, die nicht fliehen können oder auch nicht fliehen wollen.
Da Neven schon einmal zu Besuch an der MRR war und Lehrerin und SchülerInnen schon dort von unserer Stiftung erfahren hatten, kam die Idee auf, das Geld durch Kuchenverkauf an die Neven Subotic Stiftung zu spenden.

Gesagt, getan: An zwei Tagen im November und im Dezember brachten die Schülerinnen und Schüler selbstgebackenen Kuchen mit in die Schule, der in den Pausen verkauft wurde.
Die meisten hatten sich in Zweier- oder Dreiergruppen am Vortag getroffen, um zu backen. Zwei Schülerinnen gestalteten dazu ein Werbeplakat, so dass die Schulgemeinde über die Aktion im Vorfeld informiert war. Was für ein wunderbares Engagement.

Parallel zu der zweiten Kuchenverkaufs-Aktion im vergangenen Dezember starteten die alljährlichen zwei Weihnachtskonzerte der Realschule. Mit dem Schulleiter Herrn Skubinn und dem Förderverein konnte die engagierte Politiklehrerin Christiane Main vereinbaren, dass ein Teil der eingenommen Spenden durch Eintritte und den Verkauf von selbstgebackenen Plätzchen ebenfalls an unsere Stiftung ging.

Auf dem Bild seht ihr nun die Schülerinnen und Schüler der 7a gemeinsam mit Frau Main, Herrn Skubinn und natürlich Neven bei der Checkübergabe von unglaublichen 700€.

Natürlich bekamen die Jungs und Mädels noch die Möglichkeit, Neven einige Fragen zu stellen. Im Nachgang wurden diese dann mit Frau Main diskutiert und außerdem besprochen, was man aus der Spendenaktion, dem Unterricht und dem Zusammentreffen mit Neven gelernt hat. Wir möchten euch einige Antworten nicht vorenthalten, denn sie sind wunderbar:

Ich habe gelernt, dass…

• … Menschlichkeit im Kleinen beginnt (Tür aufhalten, alten Menschen helfen, Einkaufstaschen tragen….)

• … jeder Mensch ein Recht hat auf Schule

• … man liebevoll mit einander umgehen soll

• … ich helfen kann, auch wenn ich nicht viel Geld habe

• … es einem ein tolles Gefühl gibt, andere Menschen glücklich zu sehen

• … wenn man sich als Klasse für andere einsetzt, viel bewegen kann

• … es schwer ist mit 20 kg Wasser so weit zu laufen, weil kein Brunnen in der Nähe ist

• … wir das, was wir hier haben zu schätzen wissen müssen

• … in Afrika nicht alle Kinder zur Schule gehen können

• … dass man nicht krank sein sollte, wenn ein berühmter Fußballer die Schule besucht

Was sollen wir sagen? Danke, danke, danke für so viel wunderbares Engagement. Wir sind ganz gerührt und freuen uns, dass Ihr in eurem jungen Alter schon so umsichtig seid. Ein besonderes Dankeschön geht auch an Frau Main! Ihr seid spitze!

Das Projekt

100% waschen
100%WASH

Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene.

Gesundheit, Würde, Freiheit.


Wenn Kinder in den ärmsten Regionen der Welt jeden Tag ums Überleben kämpfen, bleibt weder die Kraft, noch die Zeit, für das richtige Leben. Statt zur Schule zu gehen, ein menschenwürdiges Leben zu leben und sich auf die Zukunft zu fokussieren, halten lebensgefährliche, durch Wasser übertragene Krankheiten Millionen von Kindern vom eigentlichen Kindsein ab.




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Lebensbedrohliche Umstände für Kinder

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Mädchen sind besonders (lebens-) gefährdet

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Wasser und Sanitäranlagen sind 2010 ein Menschenrecht


Setzen Sie sich auch für die globale Gerechtigkeit ein, indem Sie dafür sorgen, dass Kinder in Äthiopien Zugang zu lebenswichtigen Anlagen erhalten.


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