Meswaeti Schule

Dank der Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Schule, der Regierung, REST und unserer Stiftung konnte die Schülerzahl um 34 Prozent gesteigert werden.


GPS13.98819 39.70973
Anzahl NutzerInnen215
Fertigstellung30/06/2015
PlaketteNeven Subotic Stiftung 100% HYGIENE


Die Meswaeti Schule ist ein tolles Beispiel für eine gelungene Kooperation

Dank der Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, der Schule mit ihren Lehrern und Schülern, der Regierung, REST und unserer Stiftung konnte die Schülerzahl um 34 Prozent (55 Schüler) gesteigert, die Gesundheit der Schüler verbessert und ihre Bildungschancen erhöht werden. Ein wunderbarer Erfolg, der uns zeigt, was man erreichen kann, wenn man im Team zusammenarbeitet.
Als wir an der Schule ankamen, wurden wir sofort sehr herzlich begrüßt – uns ging das Herz auf bei so viel Freundlichkeit und Offenheit. Die Gemeinde gibt sich sehr viel Mühe, davon konnten wir uns selbst ein Bild machen. Die Eltern der Schüler sind integriert in den Schulalltag. Es gibt ein Komitee, das die Probleme der Schülerinnen und Schüler monatlich bespricht und löst, in besonders entscheidenden Phasen trifft man sich sogar alle zwei Wochen.
Der starke Draht zwischen Eltern, Schülern und Lehrern ist durch das Hygiene-Training entstanden, das durch das Programm „100 Prozent WASH“ ermöglicht wurde. Zunächst richtete sich das Training nur an die Schülerinnen und Schüler, doch dank ihrer Hilfe wurde die richtige Händewasch-Technik in ihre Elternhäuser gebracht und dort übernommen. Das erfreuliche Resultat: die gesamte Gemeinde ist durch das Programm „Open Defecation Free“ – zu deutsch: Alle gehen inzwischen auf eine Toilette, die zusätzlich die Sicherheit der Kinder gewährt. Das Wasser ist sauber und stammt nicht mehr aus einer offenen Quelle, die man mit Tieren teilen muss. Der Brunnen und die Toiletten, die dank eurer Spenden errichtet wurden, machen es möglich.
Das Ziel für die Zukunft ist bereits klar definiert: Die Schule soll bis zur sechsten Klasse ausgebaut werden, damit noch mehr Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien von den Fortschritten profitieren und länger lernen können.
Ich bin sehr glücklich heute. Denn wir durften heute eine sehr starke Gemeinde kennenlernen, die schon unglaublich viel geleistet hat und gewillt ist, so weiterzumachen. Für uns ist es ein Traum, mit ihnen zusammenarbeiten zu dürfen, zeigt sie uns doch, was alles möglich ist, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht.